Wir fordern die Umsetzung der Istanbul Konvention in Deutschland – und noch ein bisschen mehr!

Die Istanbul Konvention ist ein Menschenrechtsabkommen des Europarats. Ihr Anliegen ist es, geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen. In Deutschland ist dieses „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ vom 11. Mai 2011 seit Februar 2018 geltendes Recht. Das bedeutet, dass alle staatlichen Organe in Deutschland verpflichtet sind, dieses Übereinkommen umzusetzen.

Den Gesetzestext auf deutsch lesen (pdf).

Ein deutschlandweites zivilgesellschaftliches Bündnis Istanbul-Konvention hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese staatliche Umsetzung im Sinne der Betroffenen kritisch zu begleiten und voranzutreiben. Der BVFeSt e.V. ist Teil dieses Bündnisses. Gemeinsam erarbeitet das Bündnis derzeit einen Alternativbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland sowie diesbezüglichen Empfehlungen.Wir machen uns dabei insbesondere dafür stark, dass feministische Selbstbehauptung und -verteidigung als effektives Mittel zur Gewaltprävention seine Berücksichtigung findet.

 

Das Bündnis besteht aus: BAG Forsa e. V., BAG Täterarbeit e. V., bff: Frauen gegen Gewalt e. V., BIG e. V., BVFeSt e.V., DaMigra e. V., DF e. V., djb e. V., Frauenhauskoordinierung e. V., gesine intervention, JUMEN, KOK e. V., S.I.G.N.A.L. e. V., Weibernetz e. V., ZIF.

Stellungnahme vom September 2019 lesen (pdf).